ChangeTheater mit Vitamin T

RUAG Ammotec AG: Total Quality Management Excellence Day

 Die international aufgestellte RUAG Ammotec AG hatte das Ziel, im Rahmen der Tagung am 19. Mai 2014 mit Geschäftsführern, Führungskader, Bereichsleiter und Spezialisten mehr Bewusstsein für das Thema „Total Quality Management“ schaffen.

Kommunikation und Commitment der unterschiedlichen Länder und Kulturen sollte auf inspirierende, praxisbezogene und interaktive Art in den Mittelpunkt gestellt werden.

Vitamin T unterstützte die Veranstaltung mit vier realitätsnahen Szenen aus dem täglichen Arbeitsalltag. Wir haben die Bereichsleiter Dr. Lechner (DL) und Beat Stadler (BS) nach über 100 Tagen befragt, in welchen Punkten dies gelungen ist:

Wie haben die Teilnehmer direkt nach Veranstaltung auf das SeminarTheater reagiert und was haben sie daraus mitgenommen?

DL: Die Veranstaltung hat bei allen Teilnehmern einen erfrischenden Eindruck hinterlassen. Es ist Ihnen gelungen, ein für uns wichtiges (Qualitäts-)Thema in eine kurzweilige und einprägsame Form zu kleiden. Die behandelte Thematik fand im Anschluss erkennbar mehr Beachtung bei allen Beteiligten.

BS: Sämtliche Feedbacks waren sehr positiv. Wir diskutierten in der Gruppe die bestehenden Kommunikationsprozesse und passten sie dann den neuen Erkenntnissen an.

Wie ist es Ihnen persönlich nach der Veranstaltung ergangen?

DL: Ich war erstaunt, wie schnell der Seminartag verflogen war, hatte (wieder) einige wichtige Kommunikationsregeln vor Augen und den Eindruck, dass wir über diese Inszenierung bei allen Beteiligten den Willen zur lösungsorientierten Zusammenarbeit gestärkt hatten.

BS: Man hat in der Diskussion schnell erkannt, dass immer noch versucht wird, die eigene Meinung durchzusetzen und zu wenig auf das Gegenüber Rücksicht nimmt. Diese sture Haltung muss markant verbessert werden.

Was war für Sie das Besondere an dieser Art der thematischen Umsetzung

DL: Es ist grundsätzlich einfacher und angenehmer, als Zuhörer/Zuschauer relevante Situationen vorgespielt zu bekommen, als selbst zum Akteur verdonnert zu werden.

BS: Das Vortragen der Themen mit den beiden Schauspielern fand ich große Klasse. Daraus ergab sich eine lockere und ungezwungene Atmosphäre. Bravo!

100 Tage nach der Kadertagung: Welche Veränderungen stellen Sie fest? Welche Vorschläge aus der Kaderung zu Kommunikation und Commitment der Werke in der Schweiz und Deutschland sind in der täglichen Zusammenarbeit zu erkennen?

BS: Die doch großen Mentalitätsunterschiede (Denkweise, Kultur) der beiden Länder macht es trotz Seminar nicht ganz leicht. Die unterschiedlichen Denkweisen kann man nicht von heute auf morgen ändern. Das ist ein Prozess und verlangt  gegenseitiges Vertrauen!

In der Schweiz haben wir intern eine Hauszeitung zur Verbesserung der Kommunikation lanciert. Diese Zeitung wird von den Mitarbeitern sehr geschätzt.

Im Bereich der vier Seminarszenen haben wir in der Projektorganisation neue Verantwortliche nominiert. Die Lösungsfindung läuft noch.

Grundsätzlich ist die Zusammenarbeit mit Fürth sehr gut, mit einigen Ausnahmen. Als sehr positiv möchte ich die Zusammenarbeit in der Laser Beschriftungsthematik erwähnen.

Inwiefern hat sich ein anderes Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen der Schweiz und Deutschlands bemerkbar gemacht?

BS: Ich habe festgestellt, dass mehr auf der sachlichen Basis mit weniger Emotionen diskutiert wird.

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