Sparkasse Regensburg 03

Sparkasse Regensburg: Strategische Leitlinien nachhaltig verankern

Sparkasse Regensburg 01„Unsere 930 Mitarbeiter sollten die Ziele unserer strategischen Leitlinien nicht nur hören, sondern aufnehmen und nachhaltig verankern“ – das war das Ziel des Vorstandsvorsitzenden Herrn Lindl mit seinen Kollegen Dr. Gingele und Dr. Witt.

VitaminT4change konzipiert Prozess

Zur nachhaltigen Verankerung konzipierte VitaminT4change eine Intervention für Führungskräfte sowie vier für je 230 Mitarbeiter. Um den Arbeitsablauf nicht zu stören, fanden alle Veranstaltungen jeweils samstags statt – Dauer: 4 Stunden.

Trotz dieses Wochenendtermins war das Interesse äußerst groß: Die Werbung durch die Führungskräfte sowie die Neugierde auf Unternehmenstheater als neue Präsentationsform sorgten für eine Teilnahmequote von über 85%.

Sparkasse Regensburg 02Präsentation durch den Vorstand

Jede Intervention lief in fünf Phasen ab. Die aufgeschlossene Begrüßung durch den Vorstand ebnete den Weg für eine konstruktive Veranstaltung. Hier ging es nicht um ein Dogma, sondern um effiziente Unternehmensstrategien.

 

Analyse des Status quo im Changetheater

Sensibilisierung für das Thema, für die Konflikte – die ersten Szenen von VitaminT zeigten den Status Quo und somit den zu verändernden Zustand. Unternehmenstheater als Spiegel eigener Erfahrungen nimmt die Scheu vor großen Themen und bringt einen hohen Identifikationsfaktor. An vorderer Stelle steht Mut zu offener Gesprächskultur. Anstelle von Interpretation soll Kommunikation treten.

Sparkasse Regensburg 03Die Schauspieler von VitaminT schlüpften in die Rollen der Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen: Vertriebssteuerung, Kreditbearbeitung, Kundenberatung, Kompetenzcenterleiter. Ziel war es, Abhängigkeiten klar zu formulieren, Entscheidungen und Emotionen verständlich zu machen, Unternehmensleitlinien kennen zu lernen, umzusetzen und mit zu tragen. Wie beschreiten wir den Weg zur optimalen Vernetzung? Wie lebe ich die Identifikation mit dem Unternehmen?

Sparkasse Regensburg 04Optimierung in Kleingruppen

In der zweiten Phase stand die aktive Mitarbeit im Vordergrund. In Gruppen-Workshops erarbeiteten die Teilnehmer ihre Ideen zur Veränderbarkeit der einzelnen Rollenfiguren als Grundlagen für neue Szenendialoge.

Ausprobieren im Theaterlabor

Danach ging es zurück ins Plenum. Abgesandte aus jeder Kleingruppe stellten den Rollenfiguren die Ideen vor. Anschließend setzten die Rollenfiguren die Vorschläge sofort im Theaterlabor des Changetheaters um.

Zuhören aktiv gestalten, Verhaltensweisen hinterfragen, Emotionen verstehen, Inhalte klar formulieren – immer deutlicher zeigte sich Lösungspotential zur Veränderung.

Sparkasse Regensburg 05Transferieren in Organisationseinheiten

Als „Hausaufgabe“ stand die eigene Transferleistung im Vordergrund. Dazu kamen alle Teilnehmer in ihren Abteilungsteams zusammen und diskutierten folgende Transferfrage:

Was ist mein ganz persönlicher Beitrag zur Veränderung? Wie kann ich die Leitlinien attraktiv und lebendig machen? Was können wir im Team erreichen? Offene Gespräche, kurze Informationswege, direkter Gedankenaustausch und konstruktive Kommunikation war an jedem Tisch zu spüren.

Sparkasse Regensburg 06„ Zur Verankerung der Lösungswege steht ganz konkret eine „Wall of Committment“ in der Zentrale der Sparkasse bereit, an der der Beitrag jedes einzelnen Mitarbeiters veröffentlicht werden wird. Wer seinen Committment-Bogen abgibt, hat sogar noch die Chance, eine Reise in eine europäische Hauptstadt zu gewinnen“, motiviert Herr Dr. Witt die Mitarbeiter. Weit über die Hälfte der Teilnehmer sehen konkrete Möglichkeiten zur Umsetzung der Leitbilder und geben Impulse weiter.

„Eine tolle Veranstaltung … es hat Spaß gemacht …“, wiederholte Herr Schmied aus dem Vorstandssekretariat einige Kommentare aus der Belegschaft. Dahinter steht neben dem Lob für eine attraktive Veranstaltung hohe Ernsthaftigkeit im lebendigen Erfahren wichtiger Leitlinien.

Sparkasse Regensburg 08

Unternehmenstheater als Basis für Veränderung, bei der Sparkasse Regensburg „… ist ein konstruktiver Diskussionsprozess auf allen Ebenen und über alle Ebenen in Gang gesetzt worden …“, so Dr. Gingele in seinem Resümee, „ …Mitarbeiter fungieren als Ideenfinder und Impulsgeber.“ Die lebendige und aktive Umsetzung der Leitlinien in Projekten und im Alltagsgeschäft ist auf dem Vormarsch.

 

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